Chili Nerds üben das Gärtnern

Tipps und Tricks zum Anbau von Chili im heimischen Garten

Als wahre Chili-Nerds bauen wir im heimischen Garten natürlich auch unsere heißgeliebten Lieblinge an. Wer’s uns einfach nachmachen möchte, findet im Folgenden allerhand nützliche Tipps zum Anbau von Chilipflanzen.

Chili Anbau
Der günstigste Zeitpunkt für die Chiliaussaat kann so genau nicht festgelegt werden, denn jede Chilisorte weißt andere Eigenschaften auf und verlangt unterschiedliche Aussaatbedingungen. Grob gesagt kann man allerdings die Monate Januar bis März als optimalen Zeitpunkt für das Ansäen der kleinen Pflänzlein datieren. Sollten die Chilis in den Garten ausgepflanzt werden, empfiehlt es sich allerdings die Aussaat sortenspezifisch festzulegen, denn dann könnte es sein, dass die Pflanzen bei zu kühlem und nassen Wetter nicht mehr ausreichend abreifen können und die Ernte misslingt.

Die Auswahl der Samen

Nun stellt sich die Frage: welche Samen sollen’s sein? Vielleicht habt Ihr schon eine leckere Chilifrucht bei der Hand, dann könnt Ihr die Samen im Inneren der Frucht einfach in feuchte Erde stecken. Diese sind noch nicht ausgetrocknet und keimen daher recht flott. Gekaufte Samen sollten vor dem Aussäen in lauwarmen Wasser oder Salpeter-Kaliumnitrat-Lösung vorquellen, denn diese Chilisamen sind schon komplett getrocknet. 1-2 Tage können sie ruhig im Wasser verweilen, bis sie dann in die angefeuchtete Erde gesteckt werden. Die Samen sollten dabei ca. 1cm mit Erde bedeckt werden. Um eine optimale Keimfähigkeit garantieren zu können, empfiehlt es sich, die Töpflein mit einer Folie abzudecken. Dadurch bildet sich besonders viel Luftfeuchtigkeit und Wärme um die Sämlinge, in dessen Klima sie sich pudelwohl fühlen. Fast so wie Karibikurlaub, nur für Chilis! Aber Obacht: einmal am Tag sollten die Töpfe gelüftet werden, sonst droht Schimmelbildung!

Optimale Bedingungen für die Keimung

Nach ca. 3-14 Tagen entwickeln sich die hübschen Keimlinge. Juhu! Nun ist es ganz wichtig, die Erde immer gleichmäßig feucht zu halten. Verwendet dafür Töpfe mit einem guten Wasserabfluss, damit die Pflänzchen keine nassen Füße bekommen, das mögen sie nämlich gar nicht! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, mit Regenwasser zu gießen, danken Euch die Chilis das mit reichlich Wachstum. Wichtig ist in anderen Fällen aber nur, dass das Wasser nicht zu kalk- oder chlorhaltig ist.
Chilis mögen’s warm! Bei 22-30°C wachsen die scharfen Freunde besonders fleißig. Wer’s so richtig profihaft angehen möchte, besorgt sich am besten ein beheizbares Gewächshaus oder eine Heizmatte, denn mal ehrlich: so warm hat man’s in den ersten 3 Monaten des Jahres selten im Haus. Licht sollte ebenso ausreichend vorhanden sein. Bei Nordfenstern kann man hier mit speziellen Pflanzen-Leuchtmitteln nachhelfen. Sollte es den Chili-Jungpflanzen zu dunkel sein, vergeilen sie und bilden viel zu lange, schwache Triebe.

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Challenge gemeistert – und nun?

Wenn die Pflänzlein schon 2-3 Blattpaare ausgebildet haben und der Frost nicht mehr droht, dürfen sie nach den Eisheiligen auch gern nach draußen umgelagert werden. Hier können sich die scharfen Kerle dank des Windes an Standfestigkeit üben und gedeihen mit frischer Luft und Sonnenstrahlen besonders gut.
Nun ist es wichtig, die Erde weiterhin gleichmäßig feucht zu halten. Ab und an etwas Tomaten- und Gemüsedünger verhilft zu einer reichen Ernte. Aber hier gilt auch: weniger ist oftmals mehr!

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